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Leben wir auf der Innenfläche einer Hohlkugelerde? Da die meisten bei der ersten Begegnung mit dem Innenweltbild denken, daß man ja vom Weltraum aus die Erde als Vollkugel sehen kann, zeige ich ganz untenstehend ein Foto, das auf den ersten Anschein als Vollkugelerde wirkt. In Wirklichkeit habe ich aber eine Halbschale eines Hohlkugelerdmodells fotografiert. Bitte schauen Sie sich unter "optische Täuschung durch Satellitenbilder" alle 3 Bilder an. Das Innenweltbild beruht auf einer Messung durch Prof. Morrow mit dem Geradstreckenverleger, mit dessen Hilfe 1898 eine 4,83 km lange gerade Strecke neben dem Meer konstruiert wurde. Ein Vergleich mit dem Meer zeigte, daß es sich nach oben wölbt. Auch andere Versuche (Lotversuche, Lichtbewegungsversuche nach Professor Allais, ...) haben mich überzeugt, daß wir auf der Innenfläche einer Hohlkugelerde leben und das Meer sich nach oben und nicht nach unten wölbt. Falls Sie einen nachprüfbaren Hinweis finden, der für das Vollkugelweltbild sprechen sollte, werde ich diesem umgehend nachgehen. Das seitherige Vollkugelweltbild, das auf der unbewiesenen Annahme eines geraden Lichtstrahles beruht, sollte meines Erachtens überprüft und abgelöst werden. Auch der Lichtbewegungsversuch von Professor Allais spricht für einen gekrümmten Lichtstrahl und somit NICHT für das seitherige Vollkugelweltbild. Wenn die Lichtstrahlen in der Innenwelt gekrümmt anstatt gerade sind, muß die Erde laut Prof. Dr. Vogel dennoch auf den Satellitenbildern als Vollkugel erscheinen . Natur im Tank Öko oder Unsinn? Pflanzenöl als Treibstoff ist umstritten; treue Fans schreckt das nicht Junger Mann, sind Sie betrunken?" Sprüche dieser Art bekommt Norbert Hebben oft zu hören, wenn er sein Auto betankt. Zum Beispiel auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt, wenn er reines Pflanzenöl in den Tank seines Mercedes 190 kippt. "Und damit fährt der Wagen?" heißt für gewöhnlich die nächste Frage der Passanten. Tatsächlich tut er das: Hebben hat sich einen Elsbett-Motor einbauen lassen. Einen Dreizylinder mit 86 PS, der speziell für den Betrieb mit Pflanzenöl entwickelt wurde. Innerhalb eines Jahres hat der Paketzusteller aus Kaarst bei Düsseldorf damit schon 20 000 Kilometer zurückgelegt - mit Salatöl aus dem AIdi-Markt oder Frittenfett von der Pommesbude. Nur zum Starten benötigt das Triebwerk ein paar Milliliter Diesel, danach begnügt es sich mit vier bis fünf Litern Pflanzen-Sprit pro hundert Kilometer. Das Öko-Öl aus Raps, Sonnenblumen oder Leinsamen ist ungiftig, biologisch abbaubar und frei von Schwermetallen und Schwefel. Beim Verbrennen entsteht nur soviel des Treibhausgases Kohlendioxid, wie die Pflanze während ihres Wachstums gebunden hat. So gesehen ein perfekter Treibstoff für Verbrennungsmotoren - und doch ist das Elsbett-Prinzip umstritten. Umweltverbände und Autoindustrie bezweifeln den Nutzen; um so heftiger verficht die Gemeinde der Elsbett-Anhänger ihren Glauben. Ihr bescheidener Erfolg: Die Elsbett-Technik ist jetzt für jedermann zu kaufen. Dabei sah es so aus, als würde die Idee nie im Straßenalltag Einzug halten. Der Erfinder Ludwig Eisbett bekam für sein Patent schon vor zehn Jahren den renommierten Philip-Morris-Forschungspreis. Ein TV-Auftritt bei Frank Elstner machte Mensch und Maschine bundesweit bekannt - dann verschwanden beide in der Versenkung. Umweltverbände und Autoindustrie zeigten kaum Interesse am nachwachsenden Sprit. Auch die Einführung des Biodiesels - chemisch veränderter Rapssprit - Anfang der 90er Jahre blieb von Herstellern und Kunden gleichermaßen unbeachtet. Chance für innovative Werkstätten. Fünf Firmen haben sich mittlerweile bundesweit auf den Einbau der "grünen" Motoren oder die Umrüstung von Serienmotoren auf Raps spezialisiert. Doch anstatt sich in dieser "Nische in der Nische" (Mercedes-Einschätzung) zu verbünden, führen die Mittelständler einen erbitterten Preiskrieg. Zum Vorteil für den Kunden: Die Kosten für einen Motorumbau sind von zuerst 10 000 auf unter 5000 Mark gesunken. Das beschleunigt die Nachfrage bei Privatkunden und Firmen. Das bayerische Wirtschaftsministerium wagte sich gar an einen Flottenversuch mit 90 Fahrzeugen. Vorläufige Bilanz: "Zuverlässiger und wartungsarmer Betrieb; die Emission von Ruß, Schwefel und krebserregenden Partikeln kann reduziert, der CO2-Kreislauf annähernd geschlossen werden. Verkehrte Welt. Ausgerechnet das Berliner Umweltbundesamt (UBA) mag die Begeisterung der Bayern nicht teilen. "Die Förderung des Einsatzes von Rapsöl oder Rapsöl-Methylester (Biodiesel) als Ersatz von Diesel wird aus Umweltsicht nicht befürwortet", heißt es in einer Studie, "mit gleichem finanziellem Aufwand könnte eine erheblich größere Kohlendioxid-Reduktion erreicht werden. " Ratlos steht der umweltbewußte Autofahrer vor dem Expertenstreit. "Es gibt Untersuchungen für und gegen Pflanzenöl-Motoren", seufzt Klaus Thuneke von der einschlägigen Arbeitsgruppe der TU München: "Ein extrem heikles Thema". Thunekes Team erforscht die Einsatzmöglichkeiten von Pflanzenölen und arbeitet unter anderem an Qualitätsstandards für den Rapssprit. Klar ist bislang: Nicht alle Autos sind auf nachwachsende Kraftstoffe umrüstbar; die Anbauflächen in Deutschland könnten höchstens acht Prozent aller deutschen Diesel-Pkws versorgen. Vielleicht rührt daher das Wohlwollen des bayerischen Wirtschaftsministeriums: Für landwirtschaftlich geprägte Regionen wie die Oberpfalz eröffnet die Raps-Vision neue Chancen. So schlössen sich Berchings Bauern zu einer Erzeugergemeinschaft zusammen; ihre Rapsernte bringen sie zur eigenen Mühle. Die Kaltpressung ergibt, je nach Reinheitsgrad, Speiseöl, Treibstoff - oder Kettensägenöl. Und das Vieh der Landwirte futtert den exklusiven Rapskuchen. Das größte Problem der Rapsfans, das fehlende Vertriebsnetz für den Ölsprit, kennt die Gemeinde mithin nicht. So hat auch gleich der Bürgermeister seinen Dienstwagen umbauen lassen. "Gerade die öffentliche Hand muß ein Beispiel setzen", so Rudolf Eineder stolz, "und manchmal etwas Unruhe verbreiten." Zumindest letzteres hat prima funktioniert. Bislang fuhr Berchings erster Bürger natürlich einen Wagen aus dem nahen Ingolstadt. Da die spezielle Audi-Dieseltechnik sich zur Umrüstung nicht eignete, stieg Eineder unter Protest der einheimischen Audi-Mitarbeiter auf Mercedes um. BETTINA MAYER Werte für Elsbett Motor in Mercedes 190 D Motor Elsbett-3-Zylinder, 1457 ccm Leistung: 63 kW (86 PS) Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h Verbrauch: ca. 5l/100km Preis: (nur Motor) ca. 15 000 DM Pflnazenöl ist teurer als Erdöl, aber kaum belastet. Im Supermarkt kostet ein Liter ab 1,50 DM. Bei einer Rapsmühle ab 90 PF. Ganz harte Elsbett-Fans sammeln benutztes Fett von Frittenbuden und lassen es sich in einer Raffinerie aufbereiten - für ungefähr 40 Pfennig pro Liter. Gegenüber Dieselaggregaten unterscheidet sich der Elsbett-Motor an Kolben, Einspritzung und Ölkulung. Ein neues Aggregat kostet inklusive Einbau (nur einige Mercedes- und VW-Typen) etwa 25 000 DM; Eine Umrüstung ist deutlich billiger (ab 5000 DM). -------------------------------------------------------------------------------- Pflanzenölmotor G. Lohmann rüstet in seiner Münchner Werkstatt Tel./Fax: 089/ 48 48 37 nach einem patentierten Verfahren Dieslfahrzeuge für den Pflanzenölbetrieb um. Der Bausatz besteht aus den Hauptkomponenten Steuereinheit, Heizleitung und Pflanzenöltank und kostet zwischen 2000.-DM und 4400.-DM. Gereinigtes Altmaterial erhält man im Container auf Palette oder im Faß. Der Preis liegt 30% unter dem des Diesels. Die Lieferung ist kostenlos. Zulassung ist problemlos, denn der Tüv prüft nur den Zweittank. Es gibt keine Vorschriften für Altfettautos. -------------------------------------------------------------------------------- Aus Pommes-Altfetten wird Biodiesel hergestellt Cannstatter Zeitung vom 26.10.1999 Thalmässing - Was haben Pommes und Biodiesel gemeinsam? Was für "Fritten-Liebhaber" nicht unbedingt auf der Hand liegt, ist für Unternehmer Willi Lesch keine Frage: Das Fett. Hunderttausende Kilo davon verbrauchen Imbissketten jährlich, um ihre Pommes zu braten. Sind die Kartoffelstäbchen frittiert und verkauft, beginnt für Lesch das "schmierige" Geschäft. In seinem Betrieb im fränkischen Thalmässing entsorgt der gelernte Landwirt wöchentlich 40 000 Kilo Altfette aus Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen und Hessen. Aus den Speisefetten- und ölen, die vorwiegend aus 20 000 Gaststätten stammen, wird zu 90 Prozent Biodiesel für Motoren hergestellt. Aus dem Rest entstehen Kosmetika wie Hautcremes und Lippenstifte sowie Dünger und Biogas. Die Konkurrenz von Lesch stammt vorwiegend aus Holland und Belgien. Sie bringt die Branche immer wieder in Verruf. "Die schlechten Entsorgungsmethoden vieler Betriebe haben einen enormen Preisverfall zur Folge", beschreibt Lesch die Situation seines Unternehmens. Lesch und seine zwanzig Mitarbeiter erwirtschaften jährlich einen Umsatz zwischen vier und fünf Millionen DM. Als der Unternehmer im Jahr 1992 mit dem Aufbau seines Betriebes begann, entsorgte er zunächst 400 Kilo gebrauchtes Fett in der Woche - heute sind es hundertmal so viel. "Wir holen die Öle aus den Fritteusen kostenlos ab", erläutert Lesch. In der Branche seien sonst Preise von 30 Pfennig und mehr pro Kilo für den.Abtransport üblich. Die Folgen stimmen nachdenklich. "Wenn die Entsorgung zu teuer wird, entstehen wilde Müllkippen; sogar ganze Fettberge hat es dabei schon gegeben." Um nicht mit Dioxin-Skandalen wie dem jüngsten in Belgien in Verbindung gebracht zu werden, bei dem mit Gift belastetes Tierfutter gefunden wurde, hat Lesch ein aufwendiges Entsorgungsverfahren und die dazugehörigen Maschinen selbst entwickelt. "Bei uns kommen die lackierten Fässer nach der Verarbeitung nicht mehr mit den Ölen in Verbindung. So können keine Dioxine aus den Lacken in die Flüssigkeit gelangen", erklärt der 53-jährige Unternehmer. In 200 bis 800-Liter-Fässern befördern Lesch und seine Kollegen die schmierigen, glitschigen Massen in Lastwagen zur Aufbereitung nach Thalmässing, 50 Kilometer südlich von Nürnberg. Der Inhalt von einhundert Fässern wird dort in einen großen Schmelzbottich gekippt und erhitzt. Für Aufregung im Fettgewerbe sorgen immer wieder Diebe, die die Öle an Biodiesel-Hersteller im Ausland verkaufen. "Die sind aber meist harmlos. Sie verschwinden so schnell wie sie auftauchen", sagt Lesch. Viel problematischer sind dagegen die Abnahmekriterien für Altöl. "Es gibt keine einheitlichen EU-Richtlinien, deswegen haben manche Zulieferer ein leichtes Spiel, wenn sie Motorenöl unter das Altfett mischen", erzählt Lesch. Damit würden die Preise verdorben. Insgesamt sieht er der "schmierigen" Zukunft aber positiv entgegen. Freie Energie Freie Energie oder Warum fliegen UFOs ? Das in Sachen Energieversorgung in naher Zukunft etwas geschehen muß, ist nichts Neues. Die CO2 -Emissionen von Auto, Industrie, Kraftwerken und Hausbrand haben das Weltklima schon beeinflußt und werden es auch in Zukunft noch radikal verändern, sofern nicht etwas Einschneidendes passiert. Vor Jahren dachte man mit der Kernspaltung den Stein der Weisen gefunden zu haben. Dies erwies sich aber spätestens nach Tschernobyl als Bumerang. Die Probleme und Gefahren der Wiederaufbereitung und Endlagerung der Uran- und Plutonium-Brennstäbe sind zu groß, die Sicherheit, trotz gegenteiliger Versprechen der Politiker, zu gering. Dem kommen noch die erst jetzt erkannten Gefahren von Meteoriten- und Kometen-Einschlägen hinzu, die die Welt mit ihren über 400 AKW's wie eine tickende Zeitbombe erscheinen läßt. Andererseits würden wir schon unter einer dunklen Rußglocke leben, wenn Öl- und Kohle unsere einzigen Energielieferanten wären. Eine Sackgasse ? Da man dies zumindest teilweise erkannte, wurde die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Kernfusion vorangetrieben und mit Milliarden-Subventionen unterstützt. Nur ein extrem kostspieliges Feigenblatt, wenn man bedenkt, daß sich die Wissenschaftler schon freuen, wenn die Fusion für wenige Nanosekunden 1) aufrechterhalten werden kann. "Von einer breiten Nutzung", so die Forscher, "kann vor dem Jahre 2030 nicht gerechnet werden". Und das dürfte selbst für den größten Optimisten um Jahre zu spät sein. Regenerative Energien Unter regenerativen Energien versteht man solche, die aus Wind, Sonne, Wasser und Erdwärme gewonnen werden. Als universell einsetzbar haben sich i.b. Windkrafträder und Solarzellen zur Energieerzeugung erwiesen. Wind ist eine Energieform, die uns vor allem an den Küstengebieten kostenlos zur Verfügung steht. Windkrafträder können die Bewegungsenergie über einen Generator in elektrische Energie, die wir alle so dringend benötigen, umwandeln. Warum sollte man also diese Quelle ungenutzt lassen. Kritiker führen vor allem Lärm, der durch die drehenden Rotorblätter verursacht wird und die Verschandelung der Küstenregionen an. Sicher wird niemand einen Schönheitspreis gewinnen, wenn diese Art der Energieerzeugung großflächig angewandt wird, aber sind die sterbenden Wälder und die sich immer weiter ausbreitende Wüste schöner ? Die Sonne liefert auf der Erde pro Quadratmeter ca. 1000 Watt Lichtleistung, weltweit also 10.000 mal mehr als der momentane Gesamtenergieverbrauch. Heutige Solarzellen haben einen Wirkungsgrad 2) von 10-12%, liefern also pro Quadratmeter Zellenfläche ca. 100 Watt elektrische Leistung. Um ein Atomkraftwerk von 1GW3) Leistung zu ersetzen, ist also eine relativ große Zellenfläche nötig und diese Energie wird natürlich nur am Tage bei optimalen Lichtverhältnissen erreicht, ansonsten entsprechend weniger. Da stellt sich natürlich die Frage der Energiespeicherung, um Zeiträume mit geringer Einstrahlung zu überbrücken. Als praktikable Lösung hat sich dabei die Elektrolyse von Wasser, also das Herstellen von Wasserstoff (H) aus Wasser (H2O), durch Abtrennen des Sauerstoffs (O) ergeben. Wasserstoff verbrennt dann wieder mit Sauerstoff zu Wasser, also ohne Schadstoffe. Es wäre also durchaus denkbar in Wüstenregionen Energie durch Solarzellen und damit vor Ort Wasserstoff zu erzeugen und über Pipelines zu verteilen. Das Problem liegt dabei natürlich beim sehr reaktiven Wasserstoff, weswegen hier noch etwas an Forschungsarbeit geleistet werden muß. Quanten-Theorie Viele Naturwissenschaftler verfallen oft der Meinung, daß Phänomene, die mit unserem heutigen Wissen nicht in Einklang zu bringen sind nicht existieren können und sie es deswegen auch nicht wert sind ihnen nachzugehen. Sie vergessen dabei aber ganz, daß es gerade Querdenker waren, die die Wissenschaft dort hingebracht hat, wo sie sich heute befindet. Man denke da z.B. an Kopernikus 5), der die Kühnheit besaß, zu behaupten, daß die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt oder an Einstein, der den Leuten weiß machen wollte, daß die Zeit nicht konstant ist, sondern das sie von der Geschwindigkeit eines Systems relativ zu einem anderen abhängt. Zu ihnen gehörte auch Max Planck 6), der erkannte, daß Elektronen 7) ihre Energie nicht glatt und gleichmäßig aufnehmen und abgeben, bis sie ihnen "ausgeht", wie man es bis Anfang unseres Jahrhunderts annahm, sondern dies in Energiepäckchen sog. "Quanten" tun, ihre Energie also ruckartig emittieren bzw. absorbieren. All diese Naturwissenschaftler wurden anfangs belächelt und für verrückt erklärt. James Clark Maxwell war der erste, der 1887 die Theorie des Elektromagnetismus in Formeln faßte. Schon damals machte er sich Gedanken, wie Energie durch den leeren Raum transportiert werden kann. Er glaubte deswegen, daß sich dort eine unsichtbare, geschmack- und geruchslose Substanz befinden muß, die er "Äther" nannte. Die Theorie besagte, daß dieser Äther das gesamte Universum durchsetzt und u.a. als Träger der Lichtwellen diene und sich das Äthermeer in einem absoluten Ruhezustand befinde. Durch diese Theorie beflügelt, versuchten Michelson und Morley in einem Experiment die Geschwindigkeit der Erde durch den Äther zu bestimmen. Sie meinten, wenn sich die Erde durch den Äther bewegt, so müsse diese einen "Ätherwind" verursachen. Diesen Ätherwind wollten sie mit zwei Lichtstrahlen messen. Den einen gegen den Ätherwind, den anderen quer dazu. Der gegen den Ätherwind ausgesandte Strahl müßte ihrer Theorie zufolge länger "unterwegs" sein, als jener quer dazu, analog zu einem Flugzeug, welches sich gegen den Wind, bzw. quer dazu bewegt. Sie stellten jedoch keinen Unterschied fest; somit kann es auch keinen Äther geben, so meinte man. Die Quantentheorie läßt aber wieder eine Art von Äther auferstehen. Um das zu verstehen, muß man einige wenige Grundlagen der Quantenphysik wissen, die zudem erkennen lassen, das die Realität wie wir sie tagtäglich kennenlernen nicht die wahre Realität ist. Die Quantenphysik hat das Zeug dazu, daß Bewußtsein der Menschen und ins Besondere die Naturwissenschaft zu revolutionieren. Bei ihr gibt es verblüffende Parallelen zum Buddhismus, so paradox das im ersten Moment auch klingen mag 8) [2]. Eine Frage beschäftigte und beschäftigt die Physiker seit langem und besonders seit Beginn der Quantentheorie: Was ist der Grundbaustein des Universums ? Man stellte schnell fest, daß dies eine endlose Suche ist, denn man kann sich immer wieder fragen, wenn ein neues subatomares Teilchen gefunden wird: "Woraus besteht den das nun wieder ?". Bei dieser Suche stellte man aber Phänomene fest, die einen Bruch mit der herkömmlichen Physik bedeuteten. Es entstanden plötzlich Teilchen, die vorher nicht da waren und andere verschwanden. Man entdeckte Teilchen, die sowohl Partikeleigenschaften besitzen, also etwas was ein bestimmte Masse hat und Raum einnimmt, als auch Welleneigenschaften. Wellen transportieren Energie, sind also masselos. Außerdem stellte man fest, daß, je genauer man versuchte den Ort eines subatomaren Teilchens festzustellen, desto weniger konnte man vorhersagen wann sich dieses Teilchen an der vorhergesagten Stelle befinden würde. Erste Antworten lieferten Albert Einstein und Werner Heisenberg mit dem von ihm formulierten Unschärfeprinzip 9). Einstein entdeckte die berühmte Formel E=m×c² (c²=c×c, c ist die Lichtgeschwindigkeit mit c=300.000 km/s; das Licht legt also pro Sekunde eine Strecke zurück, die ungefähr den 7½-fachen Erdumfang entspricht), die nichts weiter besagt, als das man aus Energie (E) Masse (m) erzeugen kann und aus Masse Energie. Mit anderen Worten: alles was wir sehen und anfassen können ist Energie und zwar eine sehr starke Energieverdichtung. Die Quantentheorie besagt nun, daß, wenn zwei Teilchen zusammenstoßen, neue Teilchen entstehen bzw. zu dem schon vorhandenen Teilchen andere hinzukommen. Ein Beispiel zeigt, daß dies nicht die Realität ist, die wir zu kennen glauben: Man stelle sich zwei Autos vor, die zusammenstoßen. Was jetzt entsteht sind nicht etwa viele verstreute Einzelteile, sondern zwei Autos, die identisch mit denen zuvor sind und zusätzlich ein weiteres Objekt, sagen wir ein Motorrad ! Mit Einsteins Formel ist dies leicht verständlich. Beide auf sich zubewegenden Teilchen besitzen Bewegungsenergie. Diese Energie wird nach E=mc² in Masse verwandelt, im Beispiel also das Motorrad. Daraus folgt natürlich, daß die entstanden Teilchen nach dem Zusammenstoß langsamer sind, als jene zuvor, weil ja ein Anteil Bewegungsenergie in Masse verwandelt wurde. So weit so gut. subatomare Teilchen stellt man sich allgemein als sich kontinuierlich bewegende Objekte vor. Mit dieser Vorstellungsweise hat die Quantenphysik gebrochen; z.B. kann man mit Hilfe einer photografischen Platte die "Flugbahn" eines Elektrons verfolgen. Zum Erstaunen der Physiker bestand die Flugbahn nicht aus einer Linie, sondern aus Punkten. Die Verbindung zwischen den Linien ist ein Produkt unseres Verstandes und nicht wirklich vorhanden. Mehr noch: einige Teilchen befinden sich im ständigen Verwandlungsprozeß. Am Beispiel des Protons kann man dies deutlich erkennen: Das Proton verwandelt sich in ein Neutron und ein Pion 10), die sich kurze Zeit später wieder zum Proton verbinden. Damit das Masse-Energiegesetz nicht verletzt wird, muß natürlich das Unschärfeprinzip eingehalten werden. Jetzt fragt man sich natürlich mit Recht, was denn das alles mit Freier Energie zu tun hat. Die Antwort ist: sehr viel, wenn man sich noch einmal obiges Beispiel vor Augen hält. Zuerst ist da ein Proton und plötzlich wie aus dem "Nichts" erscheinen dort ein Neutron und ein Pion. Schaut man sich nun die Gesamtmasse der entstandenen Teilchen an, so sieht man, das diese um das 1,15-fache gestiegen ist. Bei anderen Reaktionen kann sich die Masse sogar vervielfachen und bei wieder anderen entsteht sogar Materie, wo vorher gar nichts war (Bild 3). Nun stellt sich die Frage: wo kommt diese Masse bzw. Energie plötzlich her. Man muß sich bei alledem nur über eins klar werden: das "Nichts" gibt es nicht, das Vakuum ist nicht leer !, sondern es ist angefüllt mit einer unvorstellbaren Menge an fluktuierender Energie. "Etwas" und "Nichts" sind Abstraktionen aus der Erfahrung, die wir irrtümlich für die Erfahrung selbst gehalten haben. Die letzten Abschnitte sollten zeigen, das Freie Energie nicht die Ausgeburt von einigen Verrückten ist, sondern sie ist begründet in der derzeit umfassendsten physikalischen Theorie, der Quantenmechanik. Sie hat alles, von subatomaren Partikeln bis zu stellaren Phänomenen, schlüssig erklärt, obwohl natürlich auch sie einer ständigen Erweiterung unterliegt. Dennoch bzw. gerade deswegen birgt die Quantenmechanik die Gefahr, sich bei nicht erklärbaren Phänomenen sich auf sie zu berufen - "...nach der Quantentheorie ist das nun einmal so..." - ohne weiter über etwas nachzudenken. Jeder kennt das Atommodell aus der Schule: Elektronen umkreisen auf ganz bestimmten Bahnen den Atomkern. Nach der klassischen Physik dürfte dies gar nicht existieren, denn das Elektron müßte Energie abstrahlen und sich spiralförmig 11) dem Kern nähern, wie ein Satellit in der Erdumlaufbahn, der zu langsam geworden ist und von der Erde angezogen wird (Bild 4). Das dem nicht so ist, beweist die Quantentheorie, trotzdem beginnt man an dieser Stelle unweigerlich zu fühlen, daß da etwas nicht stimmen kann. Es ist der Verdienst von Dr. Harold Puthoff 12), vom 'Institute for Advanced Studies' in Austin, Texas, der auf diese Frage eine verblüffend einfache Antwort fand. Er entdeckte, daß man das Elektron sehr wohl als etwas betrachten kann, das seine Energie beständig abstrahlt, das aber gleichzeitig ein ausgleichender Betrag an Energie aus dem stets gegenwärtigen See von Nullpunkt-Energie (oder auch ZPE: Zero-Point-Energy) wieder aufnimmt [3]. Nullpunkt-Energie deswegen, weil diese Energie auch beim absoluten Nullpunkt (-273°C) zur Verfügung steht, bei der keinerlei thermische Anregungseffekte vorhanden sind. Ein einfacher Oszillator, z.B. ein Pendel, zeigt ebenfalls die Auswirkungen der Nullpunkt-Energie [4]. Nach der klassischen Physik kommt dieses Pendel, nachdem es einmal angestoßen wurde, in Folge von Reibung zur Ruhe. Die Quanten-Theorie sagt dagegen voraus, daß ein solches Pendel nicht vollständig zur Ruhe kommt, sondern stattdessen fortlaufend um den Ruhepunkt "zittert" (Bild 5). Man ist nun versucht zu glauben, daß die Auswirkungen der Nullpunkt-Fluktuationen sehr leicht feststellbar sind, da die Nullpunkt-Energie doch so gewaltig ist - die Energiedichte, also die Energie pro Volumeneinheit, ist größer als in einem Atomkern ! Dem ist aber nicht so, weil sie sehr gleichförmig verteilt ist und auf Objekte, die von diesen Päckchen der Nullpunkt-Energie bombardiert werden, auf allen Seiten gleiche Kräfte ausübt. Es gibt keine Möglichkeit etwas wahrzunehmen, was inner- und außerhalb allem überall gleich ist. Um die Isotropie in einer alltäglichen Weise auszudrücken: Wenn man ruhig in einem auf Körpertemperatur geheizten Wasserbecken liegt, so kann man die Wassertemperatur nicht wahrnehmen. Nutzbarmachung der Freien Energie Alle Theorie ist grau, wenn man Freie Energie in der Praxis nicht nachweisen kann, und das ist möglich, denn elektromagnetische Nullpunktfluktuationen breiten sich in Wellen aus. Unter normalen Umständen besitzen diese Wellen nahezu unendlich viele Ausbreitungscharakteristika - stehende oder sich ausbreitende Wellen mit unterschiedlichen Frequenzen und Richtungen. Eine nach dem Entdecker benannten Situation, der Casimir-Effekt, tritt auf, wenn man zwei Metallplatten mit geringem gegenseitigen Abstand betrachtet. Innerhalb der Platten kann es nur ganzzahlige Halbwellen geben, außerhalb können die Fluktuationen sehr viel mehr Werte annehmen, die Energie wird sozusagen ausgesperrt (Bild 7). Dieses Ungleichgewicht treibt die Platten zusammen. Sind die Platten einmal zusammen, müssen diese natürlich wieder getrennt werden, was mindestens so viel Energie erfordert, wie die mechanische und thermische Energie die gewonnen wurde. Eine also nicht sehr praktikable Lösung, um das Nullpunkt-Feld anzuzapfen. Erfolgversprechendere Wege sind: Nutzung der Casimir-Kraft auf ionisierten Gas Nutzung der Casimir-Kraft auf Elektronen Nutzung der Wasser-Sonar-Lumineszenz 16) Im ersten Falle ist es Dr. Puthoff gelungen in einem Gas durch Funkenentladung eine Art von Kugelblitz zu erzeugen, der offensichtlich durch das Nullpunktfeld gespeist wird, denn mit ihm war es möglich in Keramik tiefe Löcher zu brennen. Keramik ist sehr hart und äußerst hitzebeständig und durch normale Funken nicht zu beschädigen. Die Nutzung des Casimir-Effektes auf Elektronen erfolgt in einem Vakuum-Rohr, in der Elektronenstrahlen von so kurzer Dauer erzeugt werden, daß sie das Rohr von der Kathode zur Anode 17) wie eine kleine Elektronenkugel durchlaufen. Diese Elektronenpakete erhalten einen Energiezuwachs, welcher sich messen läßt. Diese Anordnung wurde am 21.Mai 1991 patentiert unter US-Patent-No. 5.018.180, was sehr ungewöhnlich ist, denn Gebilde, die den Verdacht eines Perpetuum Mobiles aufkommen lassen, werden normal nicht patentiert. Probleme gibt es derzeit noch mit der Reproduzierbarkeit, weil in die notwendigen, sehr feinen Elektrodenspitzen aus noch unbekannten Gründen beim Versuchsablauf mikroskopisch kleine Löcher gebrannt werden. Wird Wasser in starke Bewegung versetzt, so bilden sich dort winzige Vakuum-Hohlräume, die im Schiffsbau als Kavitation bekannt sind. Die durch die Schiffsschrauben verursachten Bläschen können erhebliche Schäden verursachen, indem das scheinbar feste Material offensichtlich verdampft wird. Aus diesem Grund werden Schiffsschrauben und Turbinenräder in ihrer Rotationsgeschwindigkeit begrenzt. Dieses auch als Wasser-Sonar-Lumineszenz bekannte Phänomen kann man sich zunutze machen. Wegen der Bläschenbildung kommt es durch die Casimir-Kraft zu einem Energieübertrag vom Vakuum-Feld in das Wasser, wenn die Hohlräume zusammengedrückt werden. Zur Reibungswärme des Propellers im Wasser findet zusätzlich noch ein Wärmeübertrag aus dem Vakuum-Feld statt. In Dr. Puthoffs Labor wird zur Zeit ein Wasserwärmer einer US-amerikanischen Firma untersucht, der auf diese Weise arbeitet und einen Wirkungsgrad von über 100% besitzen soll (was natürlich von der Firma im voraus nicht beabsichtigt war, da es sich dabei um Präzisionsgeräte handelt, die eine vorher genau spezifizierte Leistung abgeben sollten). Nach verschiedenen Absschätzungen des Energiepotentials, sah sich Dr. Puthoff zu dem Vergleich veranlaßt, daß der von einer Kaffeetasse umschlossene Hohlraum, soviel Energie beinhalte, daß damit die gesamten Weltmeere verdampft werden könnten (10107 J, eine 1 mit über 100 Nullen)! Woher kommt die Nullpunkt-Energie ? Es gibt zwei Denkansätze woher die elektromagnetische Nullpunktenergie kommt. Die erste beruht darauf, daß sie von der Hintergrundstrahlung stammt, welche vom Urknall (Big Bang) verursacht wurde. Die zweite wurde von Dr. Puthoff rechnerisch näher untersucht. Dabei nahm er an, daß die Nullpunktfelder die Teilchen antreiben und das die Summe aller Teilchen-Bewegungen im gesamten Universum widerum das Nullpunktfeld speisen. Also eine Art Rückkopplung, ein sich selbst aufrechterhaltender Prozeß. Puthoff vergleicht dies mit einer Katze, die versucht ihren eigenen Schwanz zu fangen [6], [7]. Eine weitere Bestätigung dieser Theorie ergab sich durch die Arbeiten von Timothy Boyer vom City-College in New York Ende der 60-iger Jahre. Dieser erweiterte die klassische Physik mit den fluktuierenden Hintergrundfeldern, wie oben beschrieben, so, daß die bekannten Quanten-Ergebnisse einen um den anderen reproduziert wurden. Freie-Energie-Generatoren Auf dem Gebiet der Freien-Energie-Extraktion ist in den letzten Jahren viel veröffentlicht worden. Trotzdem muß man berücksichtigen, daß, ähnlich wie in der UFO-Forschung, der letzte Beweis noch fehlt. Ein unzweideutiger Beweis für ein funktionierendes Gerät ist gegeben, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: a) Es muß einen Zugang zu nutzbarer Energie haben, der sich nicht auf normale, herkömmliche Quellen zurückführen läßt und die Überprüfung von Unabhängigen Prüfern standhält. b) Die erzeugte Energie muß mit herkömmlichen Meßgeräten ausgemessen werden können. c) Ein plausibles Konzept für die Energie-Extraktion sollte vorgebracht werden können. d) Die grundlegende Funktion und die Bestandteile des Gerätes für uneingeschränkte und unabhängige Reproduzierbarkeit. e) Unabhängiger und selbstversorgter Betrieb des Gerätes bzw. Messung der hineingesteckten Leistung zu der gewonnenen. Punkt e) scheint alle anderen einzuschließen, aber gerade dieser ist der Grund für häufige Fehleinschätzungen, denn die meisten, angeblichen Energiekonverter sind dies nur scheinbar. Bei näheren Untersuchungen stellt sich meist heraus, daß falsche Messungen vorliegen. Der Schweizer ML-Konverter Linden in der Schweiz und die dort ansässige Methernita ist schon länger ein Ort, wo die selbstlaufende Maschine offensichtlich zur Realität geworden ist. Anfang der 50er Jahre gründeten dort mehrere Gleichgesinnte diese Genossenschaft, die eine christliche Großfamilie werden sollte - einer für alle, alle für einen - um zu den "wahren" Lebenszielen zu rückzufinden. In der Gemeinde zirkuliert kein Geld und Anschaffungen, die sie nicht selbst produziert können, werden durch den Verkauf der Produkte ihrer Betriebe finanziert. Es werden dort bekannte Energiequellen, Solar-, Wind- und Wasserenergie, und noch unbekannte erforscht. Daraus entstand die Testatika, die sich nicht nur ohne Energiezufuhr dreht, sondern auch noch Energie erzeugt, 3kW bisher und bis 20kW bei dem im Moment im Bau befindlichen Konverter. Das Herz des Konverters sind zwei sich gegenläufig drehende Scheiben [8]. Zwei Sammelbürsten leiten die Ladungen der Foliensektoren, die auf den Disks angebracht sind, zu einen Kondensator (Bild 8). Für den Konverter wurden nur erstklassige Komponenten verwendet, um eine möglichst hohe Effizienz zu erreichen. Die Testatika besitzt folgende Spezifikationen: Eine Effizienz von 1:106. Das Gerät wird durch einfache Handdrehung gestartet und benötigt danach keine weiteren Quellen. Konstante Leistung von 3kW (Spannung: 300Volt, Strom: 10Ampère) Ausmaße: 110cm x 60cm x 45cm (BxHxT) Gewicht: 20kg Die Frage, die sich natürlich nun unweigerlich aufdrängt und die auch immer gerne von Kritikern hervorgebracht wird ist: "Warum wird denn dieses Gerät nicht schon längst eingesetzt, wenn es doch alle unsere Energieprobleme lösen kann...?". Die Antwort ist ganz einfach, daß die Voraussetzung d) von o.g. Punkten nicht erfüllt ist. Obwohl relativ viel über den Aufbau des Konverters bekannt ist, kennt das endgültige Geheimnis nur Paul Baumann, der Erfinder des Gerätes. Von Seiten der Industrie wurde natürlich auch schon Interesse bekundet, sei es dazu das Gerät verschwinden zu lassen oder es nachzubauen, indem sehr hohe Summen geboten wurden, jedoch ohne Erfolg. Die Methernita ist sich zumindest sicher, daß ein Lüften des Geheimnisses - zumindest zur Zeit noch - mehr Schaden als Nutzen bringt. Eine weitere Bestätigung für das tatsächliche Funktionieren der Energie-Konversion lieferte Dr. G. Harms, tätig am Institut für Energieversorgung an der TU Hannover und Mitglied der deutschen Vereinigung für Vakuum-Feld-Energie. Er besuchte Linden schon häufiger und durfte dabei das Gerät relativ genau untersuchen. Das Ergebnis war eindeutig: der Konverter arbeitet nach dem beschriebenen Konzept, ein Schwindel ist ausgeschlossen. Der Searl-Effekt Nach den Physikern wird das Universum durch vier verschiedene "Klebstoffarten" zusammengehalten: Starke (nukleare) Kraft (starke Wechselwirkungen der Kernteilchen Proton und Neutron) Elektromagnetische Kraft (Wechselwirkung zwischen geladenen Partikeln 18)) Schwache Kraft (schwache Wechselwirkung) Da die starke und elektromagnetische Kraft anhand von virtuellen Partikeln erklärt werden kann, nehmen die Physiker bisher an, daß auch die Gravitation so erklärt werden kann - durch Gravitonen. Dessen Eigenschaften hat man zwar theoretisch bestimmen können, die Existenz ist bisher jedoch noch unbestätigt. Neuere Theorien, wie weiter oben schon angedeutet, finden sich in [4]. Das es auf dem Gebiet der Gravitation noch viel zu erforschen gibt, wird nicht zuletzt an den Experimenten des Engländers John R.R.Searl deutlich [9]. Dabei sind Parallelen zum ML-Konverter frappierend. Schon in den 50er Jahren machte er Versuche mit rotierenden Gleitringen und scheibenförmigen Rotoren, wobei er bisher nicht bekannte Kräfte am Außenrand der Scheibe feststellte. Daraufhin baute er ein Modell (’1m), das, mit einem Elektro-Motor gestartet, immer weiter beschleunigte und immer schneller aufstieg. Bei weiteren Versuchen beobachtete er einen charakteristischen Ozon-Geruch, ein Vakuum am Außenrand und ein Leuchten des Fluggerätes in der Nacht; ein Phänomen, das bei UFO-Sichtungen immer wieder geschildert wird. In einem Gespräch mit Dr. J.B. Koeppl erzählte Searl, daß er die erste Flugscheibe schon mit 14 gebaut habe, allerdings gingen seinen Entdeckungen langjährige Träume voraus!, die ihm wesentliche Erkenntnisse brachten. Die grundlegenden, handwerklichen Fähigkeiten erwarb sich Searl bei der 'Midland Electricity Board' (MEB) in Birmingham, wo er 1946, im Alter von 14 Jahren eine Elektromonteurlehre begann. Das Werk war auf die Fertigung von Dauermagneten spezialisiert. Er bekam nach kurzer Zeit die Erlaubnis das Versuchslabor für eigene Experimente zu nutzen. Die Grundidee Searls war, daß sich bei rotierenden Metallkörpern die freien Elektronen aufgrund der Trägheitskräfte radial fortbewegen, so daß es zu einem elektrischen Potentialunterschied zwischen dem Zentrum und der Peripherie kommen müsse. Versuche zeigten tatsächlich geringe Spannungen. Um den Effekt zu verstärken startete er mehrere Versuchsreihen mit Dauermagneten mit unterschiedlichen Werkstoffen und Formen. Eine 1984 von Roger Cheese - Techniker für Materialwissenschaft und zur Zeit der Untersuchung an der University of Sussex beschäftigt - durchgeführte Analyse eines aus zwei gemischten Legierungen bestehenden Magneten ergab das Vorhandensein folgender Elemente: Aluminium, Silizium, Schwefel, Titan, Neodym und Eisen. Die Herstellung vollzog sich mittels magnetischen Pulvergemischs und Bindemittel, welches unter einer Hydraulikpresse unter sehr hohem Druck drei Tage lang gepreßt wurde. Die Magnetisierung des Kerns vollzog sich mittels einer von Searl entwickelten Spule und sehr hohem Magnetisierungsstrom (180 Ampère !). Es kann wohl nur Searls Intuition zuzuschreiben sein, daß er zylinderförmige Stäbe aus diesem Material zu einem Gebilde zusammenfügte, das stark an ein Wälzlager erinnert, um einen Generator zu erhalten (Bild 9). Er konnte auf diese Weise eine Leistung von bis zu 30kW erzeugen, jedoch waren die Ergebnisse sehr unterschiedlich, einige Generatoren funktionierten sogar überhaupt nicht. Bis die Generatoren Searls Anforderungen genügten, waren viele Versuche nötig, jedoch stellte er interessante Wirkungen fest: Es gab eine relativ große, radiale Luftbewegung, sodaß der Luftdruck im Inneren sehr stark abfiel. Außerdem wurden in den Generatorring plazierte Gegenstände gewichtslos, was er durch geeignete Meßinstrumente nachweisen konnte. Weitere Verfeinerungen des Searl-Effekt-Generators (SEG) führten auf die Searlsche Flugscheibe (SED), deren genauer Aufbau aus [10] zu entnehmen ist. Der Rotor (Durchmesser: 3 Fuß) wurde durch einen kleinen Elektromotor von Searl und einem Freund im Freien in Bewegung gesetzt. Schon bei sehr kleiner Rotationsgeschwindigkeit ergaben sich hohe, radiale Spannungen. Der Generator produzierte offensichtlich ein sehr starkes elektrostatisches-Feld, denn es traten Knistergeräusche und der Geruch von Ozon auf. Doch dann geschah etwas völlig Unerwartetes: Der Generator hob ab, riß die Verbindungsleitung zum Starter ab, verharrte in einer Höhe von etwa 50 Fuß, um dann mit extrem hoher Geschwindigkeit am Himmel zu verschwinden. Searl stellte dabei einen rosafarbenen Schein um den Generator fest. Eine weitere Nebenwirkung war, daß sich Radiogeräte in der Umgebung einschalteten! Das Geheimnis des SEG liegt nicht so sehr im Aufbau, als vielmehr beim richtigen Mischungsverhältnis der Legierung. Obwohl von Roger Cheese ein sog. EDAX-Spektrum angefertigt wurde, sind die Mengen der Stoffe nur näherungsweise zu bestimmen. Außerdem sind nur wenige Firmen in der Lage die Magneten herzustellen, denn die "Zutaten" müssen mit 600-Tonnen-Pressen bei 200-400 bar in einem bestimmten Takt-Verfahren gepreßt, gekühlt und wieder erhitzt werden. Ende 1989 stand Searl mit 'Alpha und Omega' aus Californien in Verhandlungen. Weitere Schwierigkeiten ergaben sich, nachdem Searls Haus 1984 abbrannte, wobei wertvolle Aufzeichnungen verloren gingen. Weltweite Forschung ? Nachdem Dr.Puthoff vom 'Institute of Advanced studies' das Thema Freie Energie "hoffähig" gemacht hat und erste Forschungsergebnisse positiver Natur sind, sollte man eigentlich zu der Überzeugung kommen, daß auf diesem Gebiet größte Anstrengungen unternommen werden. Dies trifft auch auf die USA und i.b. auf Japan zu. Im Falle der USA ist man für jede Idee auf dem alternative Energiesektor dankbar, denn dort beginnt per Gesetz am 1.Jan.1998 der Ausstieg aus Benzin- und Diesel-Kraftstoff. Zuerst gab es nur in Californien die Forderung, das 2% der verkauften Fahrzeuge 'Null Emissions' Autos sein müssen. Dies hat sich mittlerweile auf 11 weitere Staaten ausgedehnt. Eine kürzlich stattgefundene Nachverhandlung brachte diesbezüglich keine Änderungen. Japan ist aufgrund seiner Geschichte und Religion sehr aufgeschlossen gegenüber moderner Technologien und neuen Wissenschaften. Dr. Shiuji, Direktor des Psychotronischen Institutes, das dem Elektrotechnischen Laboratorium in Tsukuba, Japan angegliedert ist, drückt dies folgendermaßen aus: "...wir sind stets bereit mit einer konfliktlosen Einstellung neue Ideen und Dinge zu adoptieren, unter Beibehaltung unserer 'inneren Werte', jener Werte, welche die japanische Gesellschaft repräsentieren. [...] Unsere traditionelle Shinto-Religion ist sowohl animistisch als auch polytheistisch, ... läuft daher völlig parallel mit der Grundidee des Paradigmas der Neuen Wissenschaft..." Und Deutschland ? Hier scheint man mal wieder den Anschluß zu verpassen, indem man sich auf Diskussionen über das Für und Wider von Atomkraftwerken beschränkt und hunderte von Millionen DM vom Forschungsminister für so ehrgeizige, als auch 'wichtige' Projekte wie das tiefste Bohrloch der Welt verpulvert werden. Die Erzkonservativität und das Festhalten an Dogmen der Vergangenheit in Deutschland läßt sich sehr gut daran erkennen, daß die zum Vortrag von Dr. Puthoff in Hannover geladenen Professoren, Physiker, wissensch. Mitarbeiter etc. allesamt der Veranstaltung fernblieben. Dieser Ignoranz ist nichts hinzuzufügen. Dr. Nieper, der sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Vakuum-Energie beschäftigt, konnte dank seiner guten Beziehungen in Japan erfahren, daß für die Erforschung 'Neuer Energieformen' 170Mio US-Dollar und 3,1Mrd US-Dollar für die Wasserstoff-Technologie bereitgestellt wurden, von dem ein großer Teil in die Energiekonversion gelangt. Das Engagement der Japaner ist alleine schon an der raschen Übersetzung aller, auch kleinster Publikationen durch die Universitäten aus diesem Gebiet zu erkennen. Vielleicht sollten die Verantwortlichen in Deutschland die folgenden, von Einstein stammenden, Zitate beherzigen: "Die Wissenschaft kennt keine ewig gültigen Theorien." und "Alle grundsätzlichen Ideen in den Wissenschaften wurden in einem dramatischen Konflikt zwischen der Realität und unserer Versuche, sie zu verstehen, geboren." Quellen: [1] Sterne und Weltraum, 4/1994, "Das Rätsel der solaren Neutrinos" [2] "Die tanzenden Wu Li Meister", 1991, Gary Zukav, ISBN 3-499-17910-5 [3] New Scientist, 28.August 1990, "Alles aus dem Nichts" by H.E. Puthoff (Übersetzung von Dr. G.Harms) [4] The Scientists, Nov/Dec 1994, "Beyond E=mc²" by Bernhard Haisch, Alfonso Rueda, H.E. Puthoff, p.26-31 [5] Physical Review A, Vol.49, No.2, Feb.1994, "Inertia as a zero-point-field Lorentz force" by Bernhard Haisch, p.678-95 [6] Denver Report (1994), "New Contributions to the subject Free Energy", ISBN 3-922367-81-X [7] New Scientist, 2.Dezember 1989, "Where does the zero-point-energy came from ?" Physical Review A Vol.40, No.9, Nov.1989, "Source of Vacuum electromagnetic zero-point-energy" by H.E.Puthoff, p.4857-62 Vol.44, No.5, Sept.1991, "Cosmological source of vacuum electromagnetic zero-point-energy" by Paul S.Wesson, p.3379-86 [8] Raum und Zeit, Ausgabe 40/89 Seite 76-81, "Methernita und Testatika" Seite 82-84, "Der Schweizer ML-Konverter" [9] Physical Review A Vol.39, No.5, March 1989, "Gravity as a zero-point-fluctuation force" by H.E.Puthoff, p.2333-42 [10] Raum und Zeit, Ausgabe 39/89 Seite 75-82, "Begegnung mit John R.R.Searl" Seite 83-84, "raum & zeit Interview mit John R.R.Searl" Ausgabe 40/89, "Was ist dran am Searl-Effekt" Ausgabe 42/89, "Dem Searl-Effekt auf der Spur" Ausgabe 43/89, "Dem Searl-Effekt auf der Spur (II)" Fußnoten: 1 Nano-Sekunde (1ns) = 10E-9 Sekunden = 1 Milliardstel-Sekunde. Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis von Nutzen zu aufgewandter Arbeit an (Formelzeichen: h) und kann unter normalen Umständen nicht größer als 1 bzw. 100% werden. 1GW = 1 Giga-Watt = 1 Milliarde Watt; Watt ist die Einheit für Leistung, die sich aus dem Produkt von Spannung und Strom berechnet. Es gibt viele verschiedene Arten von Wellen: Wasserwellen, Schallwellen, Elektromagnetische-Wellen (Radiowellen) etc. Wellen können als stehende Wellen (Wellenberg und Wellental sind ortsfest) und sich ausbreitende Wellen (Wellenberg und Wellental bewegen sich durch den Raum) auftreten. Kopernikus: * 19.02.1473 in Torun, Polen, + 24.Mai 1543; Begründer des heliozentrischen Weltbildes. Max Planck: * 23.04.1858, + 03.10.1947; deutscher Physiker, entdeckte die Quantelung der Energie und gewann dafür 1918 den Nobel Preis. Das Elektron gehört zu der Gruppe der Leptonen (leichte Elementarteilchen) und besitzt eine Masse von 9,1×10E-31kg. Da das Elektron das leichteste Masseteichen ist, werden die Massen anderer, schwererer Teilchen oft auf dieses bezogen. Damit erhält das Elektron die relative Masse Eins. Wenn man sich die Parallelen zwischen Quanten-Physik und Buddhismus vor Augen hält, kann man sich des Eindrucks nicht erwähren, daß unsere sog. moderne Zivilisation sich schon längst Bekannten annähert. Hier nur ein Beispiel: der Buddhismus ist die Lehre der virtuellen Natur. Die Erleuchtung ist, das Dinge vorübergehende, virtuelle Stadien sind. Das hört sich wie die Beschreibung von subatomaren Teilchen in der Quantenphysik an, die ebenfalls nicht beständig sind, sondern virtuelle Teilchen absorbieren bzw. emittieren und dem ständigen Verwandlungsprozeß unterliegen. Werner Karl Heisenberg: * 05.12.1901, + 01.02.1976; deutscher Physiker, entdeckte die Unschärferelation und war einer der bedeutendsten Wissenschaftler des 20.Jh. Das Unschärfeprinzip, wie es von Werner Heisenberg 1927 formuliert wurde, sagt folgendes aus: es ist unmöglich alles über ein System zu wissen. Entweder man bestimmt die Position eines Subatomaren Teilchens sehr genau, dann ist es nicht möglich den Impuls zu bestimmen (der Impuls ist das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit und weist in die Richtung, in der sich das Objekt bewegt) und umgekehrt. In das Makroskopische übertragen würde das z.B. bedeuten, das wir zwar die Geschwindigkeit eines Flugzeuges messen könnten aber es ließe sich dann keine Aussage über seine Position machen. Neutronen sind elektrisch neutrale Teilchen und bilden mit den Protonen den Atomkern. Neutronen haben die 1837-fache Masse eines Elektrons. Protonen haben die 1836-fache Masse eines Elektrons und besitzen eine positive Ladung. Pionen oder Pi-Mesonen sind unstabile Elementarteilchen, die je nach Art nach 26×10E-9 s (26 Milliardstel Sekunden) bzw. 80×10E-18 s (80 Trillionstel Sekunden) in andere Teilchen zerfallen. Sie haben die 273- bzw. 264-fache Masse eines Elektrons. Protonen, Neutronen und Pionen gehören zu der Gruppe der Hadronen (Teilchen mit starken Wechselwirkungen). Spiralenförmig ist natürlich nicht ganz richtig, weil nach Planck nur bestimmte Bahnen erlaubt sind und somit das Elektron von einer Bahn zur nächst energetisch niedrigeren springt. Dr. Harold Puthoff veröffentlichte physikalische Abhandlungen in dem renommierten, amerikanischen Magazin "Physical Review" und hielt Vorträge in Stockholm und am 7. September 1994, auf Einladung der deutschen Vereinigung für Vakuum-Feld-Energie, in Hannover. Galileo Galilei: * 1564 , + 1642; ital. Naturforscher und Begründer der modernen Physik; studierte Fallgesetze, konstruierte Fernrohr und entdeckte u.a. Jupitermonde und Sonnenflecken Isaac Newton: * 1643, + 1727; entdeckte das Gravitationsgesetz und erforschte das Licht Wasser-Sonar-Lumineszenz: Leuchten des Wassers bei starker Schalleinwirkung. Die Kathode ist eine negative Elektrode, die Anode eine positive. Da das Elektron negativ geladen ist und ungleichnamige Ladungen sich anziehen, wird es zur Anode hin beschleunigt. Die 'Elektromagnetische Kraft' beruht auf Austausch virtueller Photonen (Partikel des Lichts mit der Ruhemasse Null) zwischen geladenen Teilchen.



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